Im Alter von 6 Jahren begann ich in meiner Heimatstadt Schönebeck/Elbe beim SV Pädagogik mit dem Volleyballspielen. Schnell merkte ich, dass dieser Sport mir unheimlich viel Spaß machte und trainierte mit viel Freude zwei mal in der Woche.

Im Alter von 13 Jahren nahm ich die Möglichkeit wahr, wechselte zum Bundesstützpunkt nach Dresden und spielte von nun an beim VC Olympia, welcher bis heute als Talenteschmiede bundesweit sehr angesehen ist. Hier gewann ich auch meine ersten großen Titel und wurde 2010 und 2011 deutsche Meisterin mit der U18.

Im Februar 2012 bekam ich dann beim Dresdner SC die Chance auf MEIN erstes Spiel in der 1. Volleyball- Bundesliga. Das ich in diesem Match gegen Bayer Leverkusen (3:0) auch noch mit der MVP- Auszeichnung geehrt wurde, war unfassbar für mich und ein Erlebnis, was ich niemals vergessen werde. Im August 2012 nahm ich an der U19-Europameisterschaft in Ankara teil, wo wir einen guten 5. Platz erreichten. Insgesamt konnte ich 46 Spiele in der Junioren-Nationalmannschaft absolvieren.
Ab der Saison 2012/2013 bekam ich nun vermehrt Einsätze beim DSC und erreichte mit dem Team das Finale um die deutsche Meisterschaft, was gegen den Schweriner SC allerdings verloren wurde. In der folgenden Saison lief es dann noch besser und ich gewann erstmals mit dem DSC den Titel in der 1. Volleyball- Bundesliga. Dieser Erfolg wiederholte sich 2015 und 2016 und es kam zu Einsätzen in der CEV Champions League. Die sehr erfolgreiche Saison 2015/2016 wurde schließlich noch mit dem Sieg im hartumkämpften DVV-Pokalfinale gegen Stuttgart abgerundet, was ein weiteres herausragendes Erlebnis für mich war.
Auch wenn ich sehr froh war Teil eines solchen Top-Teams zu sein und mich diese Titel unheimlich stolz machten, war es sehr schwierig, beim äußert ambitionierten und hochkarätig besetzten DSC Spieleinsätze zu bekommen. Die Position der Libera war mit Myrthe Schott bestens besetzt. Der Gedanke über ein Ende der Volleyballkariere war sehr präsent und die berufliche Zukunft stand mehr und mehr im Vordergrund.

Im Frühsommer 2016 wurde mir dann ein Angebot vom gerade in die 1. VBL aufgestiegenen SWE-Volleyteam unterbreitet. Hier sollte ich auf der Libero- Position eine tragende Rolle im Team übernehmen. Meine berufliche Ausbildung konnte ich parallel fortführen, so dass ich mich für einen Umzug in die Thüringer Landeshauptstadt Erfurt entschied. Mit insgesamt 8 Auszeichnungen zum MVP konnte ich meinen Anspruch auf eine Führungsrolle innerhalb des Teams sicherlich erfüllen, der sportliche Abstieg war dennoch nicht zu verhindern. Im April 2017 nominiert mich Bundestrainer Felix Koslowski in den erweiterten Kader der Nationalmannschaft.

Neue Herausforderung

Seit dem Sommer 2017 habe ich mich beim 1.VC Wiesbaden nun der nächsten großen Herausforderung gestellt. Ich freue mich auf diese Aufgabe und wünsche mir, dass ihr mich auch weiterhin so großartig unterstützt.

Eure Stocki

VOLLVOLLEY